Sonntag, 23. November 2014

WKSA 2014 - Teil 2

Ich bin bei meinem Plan geblieben. Bloß gut, dass ich schon Ende Oktober mal angefangen hatte zu nähen, sonst wäre noch nichts weiter passiert. Mal sehen, wie lange ich mich auf meinem Vorsprung ausruhen kann ;-)


Bisher habe ich alle Abnäher und Teilungsnähte an Ober- und Rockteil geschlossen (und auf die Karos geachtet, da ging sehr viel Zeit drauf), und die Nahttaschen eingenäht.


Als nächstes plane ich, beide Teile zusammen (ich glaube, da gibt es nochmal Ärger mit den Karos) und den Reißverschluss in die linke Seitennaht einzunähen. Außerdem muss ich erstmal noch das Futter zuschneiden.

Das zweite Treffen findet heute unter Leitung von Frau Kirsche statt.

Mittwoch, 19. November 2014

Zwergenmütze und -Shirt

Falls hier der Eindruck entstehen sollte, ich nähe nur für die große Tochter (und natürlich für mich), dem ist selbstverständlich nicht so.


Natürlich trägt die kleine Tochter sehr viel von der großen Schwester auf, aber manchmal kriegt sie doch was Neues.


Für die Zwergenmütze habe ich, entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten, sogar in ein paar Zentimeter neuen Stoffes investiert.


Der ist nämlich so kuschelig, dass ich mir das füttern sparen konnte. Dazu noch ein Rest des Rib-Jerseys von Stoff und Stil und fertig.

Schon vor einer Weile habe ich dieses Shirt genäht.


Den Stoff hatte ich bei einer Stofftauschparty der Dresdner Nähblogger von Frauenoberbekleidung bekommen. Vielen Dank nochmal dafür! Für lange Ärmel reichte der Stoff nicht und wenn ich schon mit einer anderen Farbe kombinieren muss, dann wollte ich ein Raglan-Shirt. Aber ich hatte keinen Schnitt und wollte auch nicht extra einen kaufen.


Dann stolperte ich über diese Anleitung und dachte, manchmal kommt man selber nicht auf die einfachsten Lösungen. Wie gut, dass es das Internet gibt! Die Idee mit den weißen Ärmeln habe ich gleich übernommen, denn was passenderes hatte ich gar nicht.

Sonntag, 16. November 2014

WKSA 2014 - Teil 1

Wie schön, dass es in diesem Jahr wieder einen Weihnachtskleid Sew Along, diesmal moderiert von Dodo und Kirschenkind, gibt! Ich habe zwar noch nie mitgemacht, weil ich immer genügend Kleider im Schrank hatte, die auch weihnachtstauglich waren und sich über diesen zusätzlichen Auftritt gefreut haben. Aber in diesem Jahr brauche ich den WKSA. Da ich noch nicht wieder zurück im Job bin, besteht meine Alltagskleidung im Moment überwiegend aus Jeans und T-Shirt. Das Kleid, das ich vorhabe zu nähen, steht schon länger auf meiner Liste und auch den Stoff gibt es schon eine Weile. Nur die Notwendigkeit für das Kleid fehlte. Beim letzten Nähtreffen in Leipzig Ende Oktober habe ich sogar schon angefangen zu nähen. Aber seitdem nicht mehr weitergemacht. Zu wenig Motivation. Bisher habe ich nur ein paar Nähte geschlossen (das hat lange genug gedauert, der Stoff ist mal wieder kariert und ich kann nicht anders, ich lasse mich gern von Karos geißeln), Reissverschluss, Taschen, Futter, Anpassungen - das fehlt alles noch.


Und das soll es werden: Modell 125 aus der Burda 8/2011.


Der Stoff ist vom Sterntaler Werksverkauf vor fast 3 Jahren. Er ist warm, so flanellig, hat Stand und ich habe reichlich 3 Meter davon. Ich schätze, er ist aus Baumwolle. Jedenfalls keine Wolle und auch kein Polyester.


Burda füttert nur das Oberteil, ich habe aber auch Futter für den Rock gekauft. In zartrosa. Bei Bogner. Da gibt es so ein zartes Soft-Futter für 7 €/Meter, das finde ich perfekt und ich habe es sogar  schonmal verabeitet (zufällig in derselben Farbe).

Da das Kleid in Langgröße ist, habe ich auf meine übliche Oberteil-Verlängerung verzichtet. Ich bin gespannt, ob das klappt. Beim recherchieren habe ich entdeckt, dass Nastjusha das Kleid im letzten Jahr genäht hat, sogar mit ähnlichem Muster. Ich hoffe, ich werde am Ende ähnlich zufrieden sein.

Alle, die mitmachen, treffen sich heute auf dem MMM-Blog.

Mittwoch, 5. November 2014

MeMadeMittwoch Nr. 45 im Patchworkshirt

In der Übergangszeit trage ich viel Jeans. Dann merke ich immer, dass ich Oberteile brauche.


Mit dem Patchworkshirt aus der Burda 10/2014 kann man sehr schön Stoffreste abbauen. Da ich in der letzten Zeit einige Viskosejerseys verbeitet habe, die Dunkelblau enthalten, hatte ich genug passende Reste. Nur am Rücken musste ich einmal mehr stückeln, als vorgesehen, so groß waren die Reste dann doch nicht. Den geblümten (der auf den Bildern wie ein helleres Blau wirkt) habe ich zwar neu angeschnitten, aber da hatte ich auf dem Stoffmarkt mal nur einen halben Meter zum Kombinieren gekauft.


 Das Shirt sitzt ziemlich eng, das habe ich aber erst gemerkt, als ich die erste Seitennaht schon geoverlockt hatte. So konnte ich nur aus der zweiten Seitennaht noch einen Zentimeter rauslassen. Eigentlich hätte ich es ahnen können, denn beim Streifenshirt war es genauso. Jerseyschnitte von Burda waren bei mir sonst immer reichlich, haben die das irgendwas geändert?


Zum Geburtstag habe ich dieses Jahr ein Stativ bekommen. Jetzt kann ich alle Räume nach dem besten Licht absuchen und bin zum fotografieren nicht immer auf eine Stelle mit Tisch gegenüber angewiesen. So ein "Fernzünder" wäre auch noch schön ;-) dann klappt es mit dem fokussieren hoffentlich auch besser als bei Selbstauslöser-Bildern.

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Zum heutigen MeMadeMittwoch mit Dodo geht es hier entlang.

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