Mittwoch, 26. Oktober 2011

Me Made Mittwoch Nr. 16

Ich hatte gar nicht vor, heute beim MMM mitzumachen. Nachdem ich gestern Morgen aber nach ewigem Suchen endlich was aus dem Kleiderschrank gezogen hatte, waren es tatsächlich 3 MeMade-Teile! Ganz unbeabsichtigt. Also zeige ich euch mein Dienstags-Outfit.



Rock, Jacke (die mal ein Rolli war) und das T-Shirt habe ich alle schonmal gezeigt. Was die anderen zum MMM zeigen, seht ihr bei Mr. Linky.

Sonntag, 23. Oktober 2011

Suchbild :-)

Häkeljacke nach einer Anleitung von Junghanswolle, sogar mit Original-Garn, circa in Größe 98/104. Zugegeben, etwas sehr bunt, aber ich bin trotzdem sehr zufrieden. Ich habe noch nie Klamotten gehäkelt, dachte mir aber, dass das Ergebnis formstabiler wird, als meine Strickereien.

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Me Made Mittwoch Nr. 15

Ich dachte ja, ich hätte schon alles beim MMM gezeigt, aber irgendwas versteckt sich immer noch im Schrank.



Dieses Cape habe ich mir vor Jaaaahren genäht, um auch was Warmes über Blazer ziehen zu können ohne den Doppelschulterpolstereffekt. Ich glaube, das war nach der Uni, als ich angefangen hatte zu arbeiten (ohje, schon so lange?!). Den Schnitt habe ich von einem Cape meiner Mutter abgenommen. Beim Berechnen der Stoffmenge hatte ich mich aber vertan und hatte plötzlich doppelt soviel Wollstoff wie benötigt. Aus dem Rest wurde später dieser Mini-Blazer und dann noch ein Mini-Rock.

Neues oder Altes aus dem Schrank findet ihr hier.

Montag, 17. Oktober 2011

Embellishment Teil 2 - Schablonieren

Mit meiner Verzierungs-Serie muss ich auch mal wieder Gas geben!

Diesmal ist eine Technik an der Reihe, die man auch für Jungs verwenden kann J



Das Schablonieren. Ich denke mal, dass das Arbeiten mit Stoffmalfarbe für die meisten von euch nichts Neues ist. Bei einem der letzten Dresdner Nähblogger-Treffen, kam mir dennoch die Idee, es mit hier aufzuführen. Wir sprachen über Freezer-Paper, das manche zum Schablonieren benutzen. Kerstin von Mit Nadel und Faden hatte es sich gerade aus den USA mitbringen lassen. Da nicht jeder die Möglichkeit dazu hat, möchte ich mal zeigen, womit ich das immer mache.



Das Papier für Drucker und Kopierer ist oft (Achtung, nicht immer!) mit einem Papier eingeschlagen, das innen eine ganz leichte wachsartige Beschichtung hat. Man kann also auf dieses Papier das gewünschte Motiv übertragen, ausschneiden und dann die entstandene Schablone auf den Stoff bügeln. Die Vorgehensweise ist also die gleiche wie bei Freezer-Papier (eine Anleitung habe ich z.B. hier bei Dawanda gefunden) nur ist es für mich einfacher, an das Zeug ranzukommen. Ich muss nämlich nur im Büro den Papierkorb durchwühlen (und gehe einfach mal davon aus, dass es kein Diebstahl ist, weggeworfenen Verpackungsmüll mitzunehmen über einen kleinen Umweg der Entsorgung zuzuführen).


Der Vorteil bei diesen klebenden Schablonen ist, dass die Ränder ganz sauber werden, es läuft keine Farbe unter die Schablone. Wenn die Farbe aufgetragen und etwas angetrocknet ist, kann man die Schablone einfach abziehen. Klebt nur etwas fester als ein Post-it-Zettelchen.

Ich denke, es versteht sich von selbst, vorher zu testen. Nicht dass es nachher heißt „die anne hat aber gesagt… und jetzt ist mein Bügeleisen verklebt…“. Manchmal ist das Druckerpapier nämlich auch in Folie eingeschlagen. Natürlich sind wir so clever, diese nicht zu verwenden ;-)

Achso, nun noch die Textilfarbe nach Herstellerangaben mit dem Bügeleisen fixieren. Fertig. Freuen.

Sonntag, 16. Oktober 2011

Geschenkverpackung


Heute waren wir zum Geburtstag. Das Geschenk habe ich in die Ergebnisse unseres Familienmalabends von neulich eingewickelt. Der Schmetterling ist eine Anregung aus dem Buch Aus alten Sachen Schönes machen.



Obwohl es beim Nähtreffen am Freitag gemeinschaftlich verissen rezensiert wurde, gefällt mir das Buch sehr gut. Ich mag es, wenn ich nicht erst Unsummen im Bastelladen investieren muss, um etwas nachzumachen.

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Me Made Mittwoch Nr. 14

Um heute mal wieder dabei sein zu können, habe ich ganz tief im Kleiderschrank gewühlt. Heraus kam eine zarte Batist-Bluse mit Bausch-Ärmeln.



Vor Jahren gab es da mal ein gekauftes Original, das irgendwann wegen Deo-Flecken aussortiert werden musste. Irgendwie war der Stoff besonders anfällig dafür. Also habe ich die Bluse aufgeschnitten und eine Kopie aus zarter Baumwolle genäht. Das Original dagegen war sehr synthetisch, hatte aber den Vorteil des Nicht-bügeln-müssens.



Heute morgen isses dann passiert: ich bin mit einem Ärmel an der Türklinke hängengeblieben. Der zarte Stoff hatte sofort ein Loch :-(



Da ich heute "nur" mein krankes Kind hüte und von zu Hause arbeite, kann ich meine Strickjacke (Taylored Cardigan von Drops) drüberziehen. Sie ist ein Beweis für meine nicht zufriedenstellenden Strickkünste. Und damit meine ich nicht die kurzen Ärmel, da hat das Garn einfach nicht gereicht. Eigentlich soll das ein enger Cardigan sein, bei mir wird er aber immer länger und breiter. Das Teil sieht schon sehr abgetragen aus, dabei hatte ich es noch nicht oft an.

Bei Mr. Linky gibt's die anderen Teilnehmer des heutigen MeMadeMittwoch.

Samstag, 8. Oktober 2011

Lang, lang ist's her...

Nein, ich bin und war nicht krank. Auch nicht im Urlaub. Einfach nur der ganz normale Wahnsinn. Es war eigentlich nichts Spektakuläres los in den letzen Wochen, aber irgendwie bin ich zu nix gekommen. Ich habe zwar meinen Geburtstag gefeiert, mit längerer Tafel als ursprünglich geplant. Kuchen und Kekse für den Abschied bei der Tagesmutter gebacken. Wir haben Federweißen gemacht. Und getrunken. Und gerade stecken wir mitten in der Eingewöhnungsphase im Kindergarten.



Aber genäht und gebloggt habe ich ABSOLUT GAR NICHT. In den letzten drei Wochen habe ich nicht am MeMadeMittwoch teilgenommen und an den letzten beiden Mittwochen habe ich es nicht mal geschafft, mir die Beiträge der anderen anzuschauen. Dauert bei inzwischen hundert Teilnehmern auch ziemlich lang. Ich muss auch ehrlich gestehen, dass es mich schonmal mehr inspiriert hat. Vielleicht wird das ja wieder.



Ich fang jetzt erstmal wieder langsam an. Nachdem die Maler aus dem Haus sind und so schnell nicht wiederkommen, verspüre ich eine leichte Lust, es zu Hause etwas schöner zu machen. Der Zapfenkranz, den ich letztes Jahr schon angefangen hatte, ist gestern fertig geworden. Ich habe übrigens noch nie einen Kranz besessen. Und bisher auch nicht vermisst. Aber wenn er ganz einfach gehalten ist, sieht's gar nicht so schlecht aus. Passt zum Haus. Und diese Mengen an Zapfen, die im Garten landen, müssen ja auch irgendwo hin. By the way, hat jemand eine Verwertungs-Idee für Eicheln? Geschätzt eine Tonne davon haben wir jeden Herbst.

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